“Schon fast vergessen”!! Geschichtliches um den S.V. der “Friesen”

Lange schon, bevor der SV der Friesenhühner in Deutschland gegründet wurde, haben deutsche Züchter die Verbindungen zum Holl. Partnerverein, dem F.H.C. gesucht. Man hatte sich im “S.V.- Seltener Hühnerrassen” nicht mehr richtig vertreten gefühlt. So versuchten einige Friesenzüchter in Deutschland, direkten Kontakt mit Holl. Züchtern aufzunehmen. Auf ganz unterschiedlichen Wegen und ohne Absprache. Irgendwie komisch, dass es in Süddeutschland begann, (wo doch in Norddeutschland die Friesenhühner zu Hause sind)

JOSEF SAGER 1. Vorsitzender des SV der Friesen- und Zwergfriesenhühner

“Ich werde es etwas ruhiger angehen lassen.”

…hat er mir vor einigen Jahren gesagt, als er verschiedene Posten auf Landes-, Kreis- und Vereinsebene abgegeben hat. Er ist so rührig, dass ihm scheinbar etwas gefehlt hat. Heute betreut er den 1.Vorsitz bei unserem S.V. der Friesen und Zwerg-Friesenhühner, ist Obmann für Zwerghühner im Kreisverband Bretten, Vorstand des C 375 Sulzfed und Zuchtwart für Rassegeflügel im K.T.Z.V. Leingarten. Was für einen Zeit und Kostenaufwand bedeutet, ist für den anderen die Kleintierzucht. Kein Weg zu Ausstellungen und Versammlungen im In- und Ausland ist ihm zu weit. In Josef Sager hat die Rassegeflügelzucht einen würdigen Vertreter seiner Zunft gefunden.
Von seinen Erfolgen will er nicht sprechen, aber ich glaube, dass es nicht an Auszeichnungen, Preisen, Ehrennadeln usw. fehlt. Erst kürzlich erhielt er die Landesverbands-Ehrennadel in Gold vom 1. Vorsitzenden des K.T.Z.V. Leingarten, G.Schulz, wobei auch seine Ehefrau, Erna, für langjährige Treue und Pflichterfüllung mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet wurde.
Was Wilhelm B. Leißing in der Zucht schnell angeht, macht Josef eher in langsamer Art und Weise. Aber viele Wege füren nach Rom. Er und einige Züchter der ersten Stunde treiben schon ein paar Jahre die “Friesnzucht” mit Hilfe unserer holländischen Zuchtfreunde voran. Nach Möglichkeit lässt er keine Ausstellung bei unserem holl. Partnerverein dem F.H.C. aus. Von Kosten und Zeitaufwand ganz zu schweigen. Um es auf den Nenner zu bringen: Ohne Josef Sager an der Spitze, wäre die Friesenzucht in Deutschland noch immer im “Dornröschenschlaf” der Jahre des vergangenen Jahrtausends, als wir noch dem S.V. der seltenen Hühnerrassen angeschlossen waren.
Josef Sager war mit einigen Getreuen 1998 Gründungsmitglied und leitet seither mit Geschick den Sonderverein der Friesen- & Zwerg-Friesenhühner.
Mit dem “Kürzertreten” ist´s nichts geworden. Also kann´s nur noch besser werden mit ihm weiterhin an der Spitze.

Das waren noch Zeiten:” müsste man jetzt sagen;denn es ist sehr schade,dass Josef aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr so kann ,wie er möchte und er wird in absehbarer Zeit das Vorstandsamt nicht mehr ausüben können (wollen)… Ja wie schon gesagte es wäre für den S.V. ein großer Verlust, wenn er abtreten würde.

Jetzt bin etwas abgeschweift, aber es ist ja “Schon fast vergessen”


Ich habe mir mal heute die Mühe gemacht, ein bisschen zurück zu blicken.

 

Um weiter fortzufahren, muss ich nun auf meinen lieben Zuchtfreund, genannt “Friesen Willy” kommen. Wir kannten uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht, trafen uns, wie es so kommt wenn man Tiere ausstellt, auf einer Ortsshow in Lingenfeld. Willy hatte wie immer, bessere Ergebnisse erzielt, bemängelte jedoch, dass seine Hähne etwas zu klein wären. Ich sprach mit ihm über dieses und jenes Problem und sagte ihm , dass ich einen Hahn habe, der etwas größer sei und ihn nicht brauchte. Er kam bei mir vorbei und schaute besagten Hahn an. Ich hatte ihn mir auf einer Kükenschau mitgenommen, da meine Hähne nicht diese Größe hatten. Mir war da noch gar nicht klar , dass Friesenhähne nur ein bestimmtes Gewicht haben durften. Ich beobachtete seinen Gesichtsausdruck (er sah kritisch aus). Er wollte sicher nicht “nein” sagen und sein Anstand entlockte ein “schön”, obwohl er den Hahn nicht schön fand. Ich wusste , dass der Hahn nie in seine Zucht eingestellt würde…..Ja so lernte ich “Willy” kennen !! Wir sind bis heute gute Freunde geblieben und haben schon “Manches” im S.V.bewegt. Durch meinen Umzug nach Ostfriesland haben wir uns ein wenig aus den “Augen” verloren. Auch hat uns die Gesundheit in den letzten Jahren so manchen Streich gespielt, sodass man schon mit dem Aufhören der Zucht liebäugelte.

WILLY LEIßING  war 2. Vorsitzender des SV der Friesen- und Zwergfriesenhühner

Eins kann und will ich nicht verstehen, dass heute schon wieder über Einstellung der Zucht verschiedener Farbenschläge im S.V. nachgedacht wird.  Wie froh waren wir in letzten Jahren, durch die große Mithilfe unserer Holl. Zuchtfreunde fast alle Farbenschläge durch die deutschen Vorstellungskriterien zu bringen. Wir müssen doch nicht alle Farbenschläge züchten, aber wir hinterlassen doch unseren “Nachfolgern” einen “gedeckten Tisch”. Sie können, wenn sie wollen, mit dem und dem Farbenschlag beginnen und haben keine Probleme “FRIESEN” in jeder Farbe vorzustellen.

Ein unvergessener Moment mit J.Andringa

J.Andringa

Jetzt kam ich in die ” Zwickmühle” ; denn ich hatte mit zwei Holl. Züchtern Kontakt um Bruteier aufgenommen. Ich hatte aber mit keinem darüber geredet, dass ich Hühner aus verschiedenen Bruten gezüchtet hatte. Herr Visser , einer von beiden Züchtern, wollte auf der Heimfahrt vom Urlaub in Frankreich bei mir vorbeikommen. Es kam, wie es kommen musste. Ein schöner Sonnentag war angebrochen, ich saß vor meinem Wohnwagen auf meinem Wochenendgrundstück und betrachtete die Hühnerschar. Da hupte es draußen am Tor und wer kam herein: Herr Visser, der auf der Heimfahrt nach Holland war….Man hatte sich ja Einiges zu erzählen und so kamen wir auch auf die Junghühner zu sprechen, die aus seinen Bruteiern geschlüpft waren. Da die Tiere bei mir im Garten freien Auslauf genossen, kamen sie auch in unser Blickfeld. He… kam auf einmal aus dem Mund von Herrn Visser:”das sind nicht nur Tiere aus meiner Zucht.” Ich war bedient!! Er hatte es bemerkt, dass auch Tiere von Herrn Andringa dabei waren. Er erkannte sofort seine Zuchtlinie. Von da an wusste ich, wie weit wir noch von einer guten Zucht weg waren. Die Tiere von Herrn Andringa hatten ein intensiveres Untergefieder, er hatte mir gesagt, dass er von seinen Goldschwarzen mit eingekreuzt hatte.

Willy hat es einfacher gehabt, denn der” Friese” ist ein waschechtes “Nordlicht”.

Er hat bei G.Brandt mit der Bitte nach Bruteiern aus seiner Zucht angefragt…Ein Brief von W.Leißing mit Poststempel Ludwigshafen, mit Anfrage nach Bruteiern von seinen Zwergen. Er hatte sich die Adresse über den F.H.C. besorgt. Man wog ab, ob man die Eier schicken sollte und wie viele zu Bruch gingen oder dem “armen Mann” die sage und schreibe 23 Bruteier nach Maikammer mit dem Auto zu bringen. O-Gott o-Gott, wer soll diese Eier nur bezahlen! Natürlich hat sie Willy gastfreundlich empfangen….er wusste, was der F.H.C.( G.Brandt) für ihn getan hatte. Aber wer Willy kennt: er bezahlt seine Rechnungen immer. Auf der Jahreshauptversammlung in Luijeberd (Zuchtanlage der großen Friesen) war Willy anwesend und bot unter anderem an, für das Jubiläum 1997-1998 den Außenumschlag mit Prägedruck in Silber und Gold zu drucken.(Erwähnenswert und hoch zu schätzen ist es , dass bis zum heutigen Tag der Einband des Infoheftes vom F.H.C., aus Willys Händen kommt.) Zusammen mit Herrn Jester aus Speyer und W.Leißing wurde ein Wiedersehen in Sneek vereinbart.

Unser Besuch bei der ersten Clubshow unseres SV. in Sneek.
Der Besuch in Sneek war besonders darauf ausgerichtet, Zuchtmaterial für einige neue Farbenschläge zu bekommen. Ich glaube mich erinnern zu können , es war das Jahr 1999, wo wir von unserem Besuch von der Waterpoortshow in Sneek Zuchtmaterial in Goldschwarz, Silberschwarz und Zitronschwarzgeflockte große Friesenhühner und Gelbweißgeflockte Zwerge mit nach Hause nahmen. Sie sollten bei der nächsten Gelegenheit im Folgejahr in Ulm zum Anerkennen vorgestellt werden. Es war wie immer eine schwere Prozedur, denn durch die Mindestnoten, die man erreichen mußte, war der “Weg” nicht immer gleich geebnet. Auf den Weg machten sich unser Vorstand J.Sager , W.Leißing, W. Hauska , H.Heiss und N.Jester, der einen Umweg über Barneveld zu Zuchtfreund Visser gemacht hat, um auch ein paar Tiere in Zitron und Blau abzuholen, die Herr Visser für ihn übrig hatte. …….Aus meinen Anfängen der Friesenzucht hatte sich auch eine wunderbare Verbindung zu Herrn D. Stapersma aufgebaut, der mir immer mit Bruteiern geholfen hat. Ich könnte eine ganze Liste von Züchtern nennen, die bei Verbesserungen unserer Zucht geholfen haben. Erwähnen möchte ich noch einen wunderbaren Menschen, der immer, dem SV der Friesenhühner , seine Hilfe gegeben hat. Noch heute habe ich mit Jan v. d. Meer ein freundschaftliches Verhältnis.Hier Jan v. de. Meer stehend , bei einer Tour durch Friesland mit Willy Leißing und Norbert Jester. Es ging lustig zu.
Er war und ist noch heute, das beste Verbindungsglied zu unseren Holl. Zuchtfreunden…………………………..Jan ,der für viele deutsche Mitglieder ,erster Ansprechpartner war ,der für jeden Wunsch,eine Lösung fand.Ohne ihn ,wär so manch gute Zuchttier nicht in unsere Zuchten gekommen………………………

noch ein paar persönliche Worte an dich:” wir Alle” haben dich in den vergangenen Jahren sehr beansprucht.Deine Hilfe kam immer, wenn es dir möglich war und das haben viele Züchter hier und bei euch erfahren dürfen..Danke für alles !!!

Nun war mein Weg Richtung Sneek gerichtet. Es waren zwei eindrucksvolle Tage und wir bekamen alle Tiere, die wir zur Vorstellung beim deutsch. Zuchtverband brauchten. Josef hatte für alle eine Begrüßungsflasche dabei und auch wir bekamen beim Abschied aus Sneek einen wunderbaren “FRIESEN TRANK” neben Kartons voll mit Zuchttieren in silbergepelt, goldpel, rotpel, citronpel und natürlich gelbweißgepelt. Wie fast immer hat Herr Jester zu jeder Ausstellung das passende Banner gemalt.

Besuch bei dem S.V.der Friesen und Zwergfriesenhühner in Sulzfeld

Ein schöner Gegenbesuch unserer Zuchtfreunde aus Holland am 17. u. 18.Okt. 1998………………..Es ging gut los . Klaas v.d Hoek musste an besagtem Tag in Vessem (nahe Eindhofen) noch 180 Tiere richten. Wir hatten deswegen beschlossen, das Richten der 180Tieren in drei Hände zu legen, so dass wir um 12.30Uhr fertig waren und weiter nach Sulzfeld fahren konnten. J.Sager empfing uns mit einigen bekannten Mitgliedern , W.Leißing und N.Jester. Begrüßungsworte vom Bürgermeister aus Sulzfeld mit einer Einladung zum Oktoberfest am gleichen Abend. Auch zur Geflügelausstellung lud er ein, wo unter anderem 20 gelbweißgefl. Hähne und 43 gelbweißgefl. Hennen standen (alles in groß). Nach der Ausstellung, die einige gute Ergebnisse erzielte , ging es zum Fest . Ich machte mich auf den Weg nach Hause, denn Alkohol war nicht mein “Ding.”

Bei Bockbier und vortrefflicher Blasmusik wurde die Nacht zum Tag gemacht. Um halb drei ging es dann mit Fam. Sager nach Hause, wo eine kurze Nacht anstand. Wir haben ein prächtiges Wochenende erlebt, trotz der 1400 Km, die wir fahren mussten.

Danke an die Fam.Sager für die große Gastfreundschaft und Herrn Bürgermeister aus Sulzfeld, für die freundliche Einladung zum Fest.

Unsere Holl. Zuchtfreunde sind eingetroffen. Josef und Sikke

am Stammtisch im Vereinslokal in Sulzfeld. Sie haben schon über 700 km in den Knochen und brauchen dringend ein bisschen Erhohlung bei einem kühlen Bier.

Danach gings ab , um einen Vergleich zu ziehen, wer die besten Tiere auf der HSS. ausgestellt hatte.

Gutgelaunte holl.Zuchtfreunde kurz nach der Ankunft in Sulzfeld . Sie waren geschafft, das konnte man sich ja vorstellen, aber es war ja auch eine weite Reise. S.Oostenbrug , Td. Haas, U.Braaksma, J.Sager , Jan v.de Meer und meine verstorbene Ehefrau.

Ist “Etwas”zu klein geraten ..Ein Klick machts größer!!

 

1992 war wieder ein Jubiläumsjahr. Der F.H.C. wurde …75 Jahre und der Verein hatte zugelegt. Zwischen 340 und 360 Mitstreiter zählte der Verein inzwischen.

Auch das Clubblatt war 15 Jahre alt geworden. S.Oostenbrug und die rührige Vorstandschaft haben bis heute einen großen Anteil daran. Die Publication dieses schönen und informativen Blattes wurde von Anfang an auf viele Schultern gelegt…………V.L.Dijk – Kl.v.d.Hoek – P. .Nicolai – J.G.Snaak und A.Tichelaar.

So fing die Mannschaft an und so sah die Aufmachung des Infoheftes über die genannte Zeit aus.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser S.V. hatte auch den Gedanken, mit einem ähnlichen Infoblatt unsere Mitglieder über das Geschehen in und um unsere Friesenhühner zu unterrichten. Beim F.H.C. ging schon nach kurzer Zeit , die erste Nr. des neuen Clubblattes ein .:” sieht sehr gut aus ,war der Kommentar darüber!…. Leider , leider ging “IHM” schon nach kurzer Zeit die “Puste” aus.

Hier hat der richtige Mann an der richtigen Stelle gefehlt! Oder war es mangelnde Unterstützung bei diesem neuen Projekt? Mitarbeit aus Mitgliederkreisen, Themen und Kommentare…Niederschriften über Ausstellungen und Wissenswertes über unsere Friesenhühner….,wären hier und auf den Internetseiten, mit einem bisschen guten Willen zu verwirklichen gewesen.

Bei unseren Holl. Zuchtfreunden wird diese Zusammenarbeit besser angenommen. Oder sehe ich dies falsch?

So sah das “Logo” aus, als Blickfänger auf dem Außenband.

Nun war’s soweit: 8.Aug.1998 – der S.V. der Friesen u. Zwergfriesenhühner wird ein eingetragener Sonderverein.

 

Nach einer Werbeausstellung der “Friesen” am 17./18. Oktober 1997 in einer schönen lichtdurchfluteten Halle in Leingarten, wurde der Gedanke geboren, einen Sonderverein zu gründen. Mit diesen Gedanken und Planungen nahm man Gespräche mit dem Vorstand des F.H.C. in Holland auf, wo man große Unterstützung erhielt. Wichtige Formulierungen waren nötig, die mit Hilfe des Vorstandes vom F.H.C. gelöst wurden.

Offiziell wurde der S.V. am 8.August 1998 von ein paar “Unentwegten” gegründet. Leider konnten wir zu diesem Zeitpunkt Willy Leißing noch nicht gewinnen, der erst später hinzu kam.

Dies waren die 8 “Unentwegten” , die damals den Verein gründeten:

Wenn ich mir diese damals noch jungen Gesichter betrachte und zähle, so muß ich feststellen , daß fast alle noch bei der “Stange” sind. Wir sind nur etwas ÄLTER geworden!

Im Nachhinein denke ich daran , wie wir uns den Kopf zerbrochen haben, um die geforderten Mitglieder zur Vereinsgründung zusammen zu bringen… Es ist nicht zu glauben, dass wir auch fast Josefs Frau mit einbinden mußten. Willy war wie gesagt, in seiner Überzeugung noch nicht bereit, vom Sonderverein ” Seltener Hühnerrassen” abzugehen. Diese hatte er erst später, aber dann , in großer Bereitschaft gezeigt.

Saison 1999 – 2000

In der Saison 1999-2000 wollten wir auf der WATERPOORTSHOW in Sneek einige Tiere in zitronschwarzgeflockt ausstellen. Doch am Einlieferungstag machte uns das Novemberwetter mit Schnee und Glatteise einen Strich durch die Rechnung und die Käfige blieben leer. Durch derartige Wetterkapriolen mussten wir mehrmals einen Besuch in Sneek ausfallen lassen.

 H.S.S. 2002 in Harsewinkel

Der Eingangsbereich der Ausstellungshalle in Harsewinkel

Von unserer 1. Hauptsonderschau am 1. und 2. 11. 2002 ist mir Folgendes in Erinnerung geblieben: 38 Mitglieder unseres SV nahmen an einer Vereinsschau des Geflügelzuchtvereins Harsewinkel teil und präsentierten 160 Friesen und Zwergfriesen. Möglich machte dies unser Kassierer W. Fölling, der dem Verein Harsewinkel angehört.

  W.Fölling bekommt von J.Sager einen Pokal überreicht

Die Tiere sind eingesetzt und da man sich ja nicht so oft sieht, werden Neuigkeiten ausgetauscht. J.Sager, W. Leißing , W. Hauska , W.Hippeli , W.Fölling und Norbert Jester, gönnen sich einen Schluck; denn außer W.Fölling, hatten wir schon ein paar Kilometer zurückgelegt und eine kleine Erhohlung nötig. Es war für Geflügelausstellung eine ungewohnte helle , freundliche Ausstellungshalle. So etwas findet man nicht alle Tage………………….Einen großen Dank an den G Z V Harsewinkel und unseren Kassierer W.Fölling, der diese Verbindung aufgebaut hatte.

inzwischen wurde beim F.H.C. ein neues Jubiläum , 80 Jahre Fryske Hinne Club gefeiert !

Wie schnell waren 5 Jahre vergangen, denn derF.H.C. feierte schon wieder ein volles Jubiläum , das 80 ste und wir waren wieder dabei !

 

 

4 Vereinsmeister,die in Sumar geehrt wurden.
U.Braaksma ,G.Brandt,G.Markfoort D.Stapersma
Über diese” VIER ” werde ich nachfolgent noch ein paar Worte verlieren.
 

Ulbe Braaksma aus Liosens,ein bekannter Züchter im F.H.C.,ein”… Unikoum”,ein Spaßvogel im Club.Er züchtet seit 1991 Friesenhühner in Groß u- Zwergenrasse.

2006 erhielt er in Sumar bei der J.H. Versammlung des F.H.C.,als Züchter des Jahres ,. die HOLZSCHUHE vom Vorstand Sikke Oostenbrug überreicht.(Holzschuhe die höchste Auszeichnung)

Auch bei unseren deutschen Züchtern ist Ulbe, kein” Unbekannter, in jeder Hinsicht.In den letzten Jahren, sind wir oft bei Ulbe in Loisens gewesen und haben so manchen Spaß gehabt.Auf eine Einladung von Ulbe besuchten wir ihn zu Hause in, in Westfriesland.Wir waren zum “Friesichen Mal”geladen,….Friesiches Mal,…noch nie gehört!!!

Nur ganz kurz:”, es roch nach Fisch ..oh je ! (mein Sohn und ich waren keine Fischesser)obwohl mein Hobby, das Angeln von frühester Jugend war.Wir wollten ja nicht unhöflich sein, obwohl wir außer Fischstäbchen nie Fisch zu uns genommen hatten.”Berge” von Fischchen lagen auf einer großen Platte,daneben kochte heißes Fett in zwei Friteusen. Neben jedem Teller lag eine Schere.Was sollte die Schere? war mein Gedanke und so warteten wir ab, um uns bei den noch Anwesenten etwas abzuschauen.Es war schon ein Gelächter als wir sahen, daß das nicht Essbare an den Fischen abgeschnitten wurde. (Rückenflossen,Kopf ,u.s.w.) So wurde der Fisch in essbare Teile zerlegt und es war garnicht schlecht.

So haben wir nach diesem “Friesichen Mal”,das auch Kaffee und Kuchen beinhaltete ,ULBE und Familie in guter Erinnerung.

Wenn wir heute über dieses Treffen reden, kommt ein Schmunzeln hoch,denn eine so lustige Erinnerung kann man nur bei Ulbe erleben.

2006 waren es schon 260 Mitglieder beim F.H.C.,darunter auch Leute aus Belgien ,Frankreich ,Canada und aus Deutshland .So wurde es möglich mit deren Hilfe ,auch in großem Maße von Ulbe Braaksma in Deutschland die “Friesenzucht” auf die heutigen Beine zu stellen.

Erwähnenswert sollte natürlich das Bindeglied zwischen Holl.und Deutsch. Züchtern (F.H.C. und S.V. der Friesen in D.) sein …Jan v.d.Meer, der für viele deutsche Mitglieder erster Ansprechpartner war, wenn ein gutes Zuchttier oder ein paar Bruteier gewünscht wurden.Bis heute ist er sehr guter Freund geblieben !!!.Viele Züchter in Deutschland haben durch seine große Hilfe ,beim beschaffen guter Tiere ,ihn sehr viel Zeit und Geld gekostet.Wir “alle” haben ihn sehr beansprucht und wir danken ihm dafür,denn ohne ihn und die vielen holl. Züchter, wären wir hier noch nicht so weit.

Noch schnell ein paar persönliche Worte an dich lieber Jan :”Betreibe dein Hobby weiter mit viel Freude und Spaß.Vielleicht haben wir in Zukunft keine so großen Ansprüche mehr und du hast “Ruhe” von uns.Ich möchte mit meinen Wünschen niemand ausschließen,so sagen wir allen bekannten und unbekannten holl. Züchtern herzlichen Dank die fortwährende Hilfe in den Vergangenen Jahren.Wir hoffen,noch einige Treffen in den Nächsten Jahren mit Euch erleben zu können.

Ein paar Einblicke in die Ausstellungshalle in Sneek.


Ein Einblick in die Viehalle in SNEEK wo jährlich die größte Vereinschau des Friesen Hühner Club Holland, stattfindet und deren schöne Umgebung….Eine wunderbar angelegte Stadt.Durchzogen mit Kanälen und herrlichen Plätzen zum erholen und überall Wasser;…. eine Altstadt grenzt an moderne Wohnsiedlungen.”Geschichtliches aus Sneek besagt,daß die Stadt früher mit Wehrtürmen (Waterpoort) und Mauern umgeben war.Der eine Wehrturm ,dasWarpoortschloss ist noch sehr gut erhalten und ein Wahrzeichen der Stadt Sneek.

eine lebhaft ausgestattete Ausstellungshalle in Sneek

Auch bei Tag ein”super Anblick”, nicht weit von der Ausstellungshalle entfernt.

Vorstand vom F.H.C. S.Oostenbrug mit J .Sager dem Vorstand des S.V. der Friesenhühner in Sneek ,beim Austausch von Erfahrungen.Die Dame rechts ist neben S.Oostenbrug eine sehr erfolgreiche Züchterin des Farbenschlages ,rotschwarzgeflockt. Killy Annen ,beherrscht mit ihren Plazierungen meistens die forderen Plätze.

2003 lud der S.V. der Friesen und Zwergfriesenhühner zur Hauptsonderschau in der Halle von Willy Leißung nach Maikammer ein.Zahlreiche Züchter vom F.H.C. hatten sich angemeldet und die weite Fahrt auf sich genommen. Leider pasierte bei der Unterbringung der Gäste ein Mißgeschick,wo wir uns entschuldigen mussten.Trotzdem wurde es ein geselliges Wochenende.Hauptsächlich S.V.Mitglieder besuchten diese H.S.S. Willy Leißing und seine “Mannen” vom dortigen Geflügelzuchtverein ,stellten eine schön ausgeschmückte Halle zur verfügung,wo auch eine gutschmeckende Mahlzeit eingenommen wurde.

Inzwischen waren auch unsere Holl.Zuchtfreunde eingetroffen und verschafften sich einen Überblick über die ausgestellten Tiere.

Unsere Holl.Zuchtfreunde besuchen unsere Hauptsonderschau 2003 in Maikammer

Zusammentreffen von Züchtern des SV auf der Zuchtanlage des G.Z.V.Lachenspeyerdorf ,wo Willy beheimatet ist

Leider ist Willy dieses Jahr, aus momentan aufgetretenen Gesundheitsproblemen, nicht mehr für das Amt des 2. Vorsitzenden angetreten.Er muß sich von einem Unfall auskurieren und übergab den Posten an C.Nahtmann. Willy wird aber weiterhin mit seiner großen Erfahrung dem S.V. zur Verfügung stehen.

 

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