Unsere Hühner im Spätjahr

Unsere Hühner im Spätjahr

Bei Regen, wie bei Sonnenschein lass sie im Stall




 Am 1. Okt. beginnt das Jahr des Geflügelzüchters, wie auch des Geflügelhalters.Es ist dem zeitlichen Verlauf des Legejahres der Henne angepasst, da nur so der Überblick über die Leistung und den Enderfolg zu gewinnen ist.
Für den Geflügelzüchter ist der Oktober nicht minder arbeitsreich als die vergangenen Monate.Die meisten Alttiere sind noch in der Mauser Sie müssen gegen Witterungsunbilden geschützt und besonders gut und vitaminreich gefüttert werden, damit sie den Federwechsel schnell überstehen.Dem Scharraum kommt nun erhöhte Bedeutung zu, da die mausernden Alttiere käteempfindlich sind und leicht Schaden nehmen könnten.Warme und trockene Einstreu ist nun notwendig.Das Staubbad wird von nun an in den Stall verlegt.Im Okt/ Nov.ist die Stallbelüftung nochmals zu überprüfen, damit keine stark verbrauchte feuchte Luft entsteht, die Zwangsläufig zu Erkältung und Schnupfen führt.Auch an die Plege des Auslaufs ist nun zu denken.
Der Okt.eignet sich am besten zur Anpflanzung von Bäumen und Stäuchern.
Kleine Ausläufe die stark verkotet sind, gräbt man tief um und lässt sie bei Stallhaltung der Hühner nach einer Kalkung über Winter in rauer Scholle, damit Frost und Feuchtigkeit tief eindringen können.
Für den Rassegeflügelzüchter sieht die bald beginnende Austellungssaison im Vordergrund. Sie verlangt rechtzeitige und sorgfältige Vorbereitung hinsichtlich erhoffter Schauerfolge.Es gilt rechzeitig vorzuplanen welche Schauen beschickt werden.Bei der Auswahl und Vorbereitung der Ausstellungstiere sind gewisse Grundregeln zu beachten um unliebsame Mißerfolge zu vermeiden. Dazu ist wichtig, daß die Tiere zunächst einmal an den A.Käfig gewöhnt werden, damit sie sich bei der Bewertung von ihrer besten Seite zeigen.
Bei ungünstiger Witterung lässt man die Tiere am besten im Scharraum, weil bei Regen wie bei Sonnenschein, die Gefiederfarbe zu stark verblassen könnte.
Sebstverstänlich sind die Hähne den Hennen fern zu halten, um eine Beschädigung des Rückengefieders der Hennen zu vermeiden.Um zu Erfolgen zu kommen, genügt es nicht,daß man die Tiere artgerecht unterbringt und sorgfältig pflegt, man muss bereits vom Jungtieralter an, ständig auf Vor-und Nachteile selektieren.Letzteres bezieht sich auf Mängel, die bei äußerlicher Betrachtung nicht immer festzustellen sind.
Besonderes Augenmerk richten wir in dieser Jahreszeit auf die Vorbeugung gegen Krankheiten.Die Tiere sind vor Zugluft und Nässe zu Schützen, um Erkältungskrankheiten vorzubeugen.Bei Sonnenschein, auch bei Minustemperaturen mag man die Hühner wohl ins Freie lassen, nicht aber bei regnerichen Tagen.Sie hocken nämlich wenn sie nass sind, gern in einer Ecke, frieren und erkälten sich.Trockene Kälte schadet dem Geflügel nicht wenn es gesund und vital ist.

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