Unsere Hühner im Frühsommer

Unsere Hühner im Frühsommer

Wir geben uns der Hoffnung hin, daß der Juni nach dem unbeständigen April und dem kühlen Mai genügend Wärme bringt und sich auch die Nächte nicht mehr so stark abkühlen.


Der Monat Juni bringt schon einen leichten Rückgang in der Legeleistung.Wenn dies auch teils mit den heißen Tagen zusammenhängen mag, so braucht der Leistungsabfall nicht so stark werden, wenn wir auf eine ausgewogene Fütterung und Haltung achten.
Die Legehennen müssen weiter eiweisreiches Futter erhalten.Stets muß ausreichent und frisches Trinkwasser bereit stehen.Vor allem  ist die Tränke nicht dem direkten Sonnenlicht auszusetzen. Überhaupt verträgt Geflügel die pralle Sonnenhitze  nur schlecht, wenngleich die Sonne als Wärmespender für das Gedeien des Nachwuchses von unschätzbarem Wert ist.Man sorge also im Sommer immer für genügend Schatten im Auslauf und Frischluft im Stall.


Auch die Ungezieferbekämpfung muß jetzt verstärkt und nachhaltig durchgeführt werden.Milben,Flöhe, und Federlinge sind nachdrücklich zu bekämpfen, soll dieses üble " Geschmeiß" nicht die Herrschaft in unseren Ställen antreten.Die Legeleistung und das Wachstum bei Jungtieren kann durch starken Befall beeinträchtigt werden. Die Junghennen der Früh und Normalbruten haben sich inzwichen so gut entwickelt, daß sie sich  einen Eiweißabzug gefallen lassen müssen, da sonst die Legereife zu früh einsetzt.Ein zu früher Legebegin,bei nicht fertig  etwickelten Organen, führt unweigerlich zur Hals -und Teilmauser.Bei den Junghähnen ist solch eine Entwicklung nicht zu befürchten.Sie sollten inzwichen unbedingt von den Hennen getrennt sein und können so ohne weiteres anders gefüttert werden als ihre Schwestern.
Die jungen Burschen brauchen weiter eiweißreiches Futter und genügend Mineralstoffe.Die großen und schweren Rassen mehr als die leichten und Zwergrassen.
Man vermeide bei der Aufzucht jegliche Überfüllung der Ställe und Ausläufe, weil sich das nachteilig auf die Entwicklung der Jungtiere auswirkt.Deshalb beginne man früh mit dem Ausmerzen vor allem bei den Hähnen.Es gibt bei den Heranwachsenden schon so viele ungünstige Merkmale, wie Kammfehler, krumme Zehen und Brustbeine, dürftiger Körperbau, die ein längeres Halten solcher Junghähne nicht rechtfertigen.Aber auch bei Junghennen sollten alle mit körperlichen Mängeln gnadenlos ausgemerzt werden.
So gesehen ist der Juni für den Hühnerzüchter ein arbeitsreicher Monat. Der schon größere Nachwuchs braucht sorgfältige Pflege wenn er wachstumsfreudig bleiben und Ausstellungshoffnungen erfüllen soll .Gleichzeitig muß man sich nicht minder sorgfältig um die Alttiere kümmern, um sie bis zum Herbst in Kondition und bei zufriedenstellender Legeleistung zu halten.









 Zwergfriesen in Gelbweißgeflockt-Goldschwarzgeflockt-Zitronschwarzgeflockt-Blau -Weiß-und Schwarz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.